Tipps rund ums Haus

Finanzierung

Allgemeine Richtlinien zu Finanzierung und Versicherung Ihres Bauprojektes 

Die Entscheidung für ein eigenes Zuhause bedeutet, die größte Investition des Lebens anzugehen. Damit man sein Eigenheim sorgenfrei genießen kann, ist es wichtig, sich im Vorfeld genau über Finanzierung, Vorgaben und Regulierungen zu informieren.

Finanzierung: Die wichtigste Frage am Anfang eines jeden Bauprojekts lautet: „Wie viel Haus kann ich mir leisten?“. Neben allen Wünschen sollten Sie die finanzielle Stabilität nicht aufs Spiel zu setzen. Seien Sie also realistisch und kalkulieren Sie richtig, dann ist der Traum vom Haus nicht mehr fern.

Grundsätzlich gilt, dass 20% des Immobilienwertes mit Eigenkapital finanziert werden muss. Davon sollten mindestens 10% nicht aus Ihrer beruflichen Vorsorge stammen. Bis zu 80% können durch einen Hypothekarkredit oder eine Baufinanzierung aufgebracht werden. Vergleichen Sie hierfür die Angebote der Banken und achten Sie auf Zinsen und Laufzeit.

Der nächste wichtige Punkt ist die Tragbarkeit der Immobilienfinanzierung. In diesem Jahr wurde beschlossen, dass Schuldner zwei Drittel des Beleihungswertes ihrer Immobilie spätestens nach 15 Jahren zurückgezahlt haben müssen. Die laufenden Kosten für das Eigenheim dürfen dabei ein Drittel des Bruttoeinkommens nicht übersteigen.

Versicherung: Wenn das Projekt Eigenheim erst einmal gestartet ist, entstehen Risiken, die Bauherren selbst bei bester Planung kaum beeinflussen können. Bei einem Unfall haftet der Bauherr für Personen- und Sachschäden. Auch Schäden durch Vandalismus, Diebe oder Witterungseinflüsse können unter Umständen zu einem gefährlichen Finanzierungsengpass führen. Um sich vor diesen Risiken zu schützen, gibt es verschiedene Bau-Versicherungen.

Um die richtige Versicherung auszuwählen, ist auch hier eine umfassende Recherche wichtig. Berücksichtigen Sie bei Ihrer Auswahl das Bauobjekt (Art des Bauvorhabens, Baugrund, Eigenleistungen) und gibt es bereits bestehende Versicherungen? Prüfen Sie hier, ob Neuversicherungen notwendig sind, z.B. Bauwesenversicherung, Bauzeitversicherung, Baugarantie.

Die Wohngebäudeversicherung bspw. schützt die im Versicherungsvertrag bezeichneten Gebäude, Nebengebäude oder Garagen inklusive aller Gegenstände, die mit dem Haus eine Einheit bilden, zum Beispiel Türen oder auch Teppiche.

Weitere Tipps rund ums Haus

Das Haus der Zukunft – Smart Home 

Vernetzte, intelligente Haustechnik bietet viele Möglichkeiten, das Leben komfortabler und sicherer zu gestalten. Mit einer Vielzahl individualisierbarer Funktionen und Anwendungen dient die Technik dazu, den Bewohnern den Alltag zu erleichtern. Voraussetzung hierfür ist eine gute Planung: Bauherren sollten sich bereits frühzeitig Gedanken darüber machen, welche Bereiche der Haustechnik Sie intelligent steuern möchten. 

Vom Licht über Brandmelder bis hin zum Multi-Room-Entertainment kann nahezu alles ferngesteuert und automatisiert genutzt werden. Überlegen Sie sich was Ihnen Spaß und Nutzen bringt. Wenn Sie nur Teilbereiche der Haustechnik intelligent steuern wollen, gibt es gute und einfache Do-it-yourself Systeme. Bei der Komplettausstattung eines Hauses mit Smart-Home-Technik sollte allerdings ein Profi die Planung und Installation übernehmen.

Smart Homes machen das Leben aber nicht nur komfortabler, sondern auch sicherer. So können die intelligenten Lösungen vor ungebetenen Gästen schützen oder durch Alarmfunktionen die Bewohner vor Gefahren schützen. Um zu verhindern, dass kritische Informationen nach außen gelangen ist bei der Installation eines Smart Homes ein Kommunikations- und Sicherheitskonzept nötig. Über die Weboberfläche können sie auch von unterwegs auf Ihr System zugreifen. Die Steuerung per Smartphone-App ist praktisch, kann aber zum Sicherheitsproblem werden sollte das Handy einmal verloren gehen. 

Auch den Entertainmentbereich hat die Heimvernetzung in den letzten Jahren verändert. Streamen Sie über die Multi-Room-Anlage Ihre Musik in jeden Raum und auf jedes Gerät. Beachten Sie bei der Planung, dass Internet und Netzwerk überall dort zur Verfügung stehen müssen wo die Medien genutzt werden sollen. Denken Sie dabei auch an mobile Endgeräte und planen Sie Ladestationen in verschiedenen Zimmern ein.

Energiesparen im Haushalt wird durch intelligente Steuerung vereinfacht. Die Heizung wird je nach Nutzung automatisch in den jeweiligen Räumen hoch und runter geschaltet.

Durch eine automatische Rollo-Steuerung kann die intelligente Heizung unterstützt werden. Im Winter öffnet sich die Beschattung an sonnenbeschienenen Fensterfronten automatisch. Im Sommer verschließen sich diese selbstständig.

Auch die Beleuchtung kann auf die Anwesenheit der Bewohner reagieren. In Durchgangsräumen etwa wird sie von Bewegungsmeldern aktiviert und nach kurzer Zeit – wenn keine Bewegung mehr registriert wird –  wieder abgeschaltet.

Informieren Sie sich vorab und finden Sie Ihr persönliches Traumhaus in unseren Ausstellungen Fellbach bei Stuttgart, Poing bei München oder Bad Vilbel bei Frankfurt!

Jahrtausende lang war der Baustoff Holz die Nummer Eins unter den Baumaterialien. Und seine Beliebtheit feiert auch bei heutigen Bauherren ein enormes Comeback. Denn Holz als Wand- und Fassadenbaustoff steht für naturnahes, ökologisches Bauen mit wohngesunden Materialien, und das in vielerlei Hinsicht. 

Schon während ihres Wachstums nehmen Bäume CO2 auf – und zwar weit mehr als bei der Verarbeitung des Baustoffs freigesetzt wird. Zur Sicherung einer gesunden Raumluft wird bei Fertighäusern fast vollständig auf chemische Holzschutzmittel verzichtet, und auch Dämmstoffe, die FCKW enthalten, sind im Fertigbau nicht erlaubt. Stattdessen bieten viele Hersteller alternative Dämmungen aus Flachs oder Kork an. Ein Haus, das keine gesundheitsschädlichen Stoffe ausdünstet, ist vor allem für Allergiker besonders wichtig. Aber auch gesunde Menschen legen zunehmend Wert auf ein unbelastetes Wohnumfeld. Der Holzfertigbau steht diesbezüglich für höchste Qualitätsansprüche.  

Neben der Kohlendioxidbindung kommen Holz als Baustoff weitere positive Eigenschaften zugute, vor allem der gute Wärmeschutz. Die hoch Wärme dämmende Gebäudehülle eines modernen Holzfertighauses garantiert, dass die im Haus produzierte Wärme zurückgehalten wird und dadurch ein nur sehr geringer Energieaufwand zur Beheizung nötig ist. Natürliche Bodenbeläge erfüllen die hohen Anforderungen an Langlebigkeit, Trittschall und Pflegeleichtigkeit. Holzböden wirken feuchtigkeitsregulierend, außerdem lädt sich das Holz nicht statisch auf und zieht somit keinen Staub an.  

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Wer im eigenen Haushalt Energie sparen will, der sollte sich die Heizung vorknöpfen, zum Beispiel mit einer intelligenten Heizungssteuerung. Diese Systeme folgen einer einfachen Fragestellung: Wann wird die Heizung überhaupt benötigt? In den Nutzungszeiten der Wohnung heizen die Systeme alle notwendigen Räume behaglich auf, in den übrigen Phasen lassen die Steuerungen die Temperaturen in einem vernünftigen Maße absinken. 

Nur ein Beispiel für die vielen Funktionen intelligenter Heizsysteme ist die An- und Abwesenheitserkennung: Der smarte Heizungsthermostat ist über einen Onlinedienst mit den Smartphones der Bewohner verbunden und erkennt so anhand deren GPS-Daten, ob diese zu Hause sind – oder weit entfernt. Je nach Entfernung und der potentiellen Zeit, um heimzukommen, erlaubt das System eine mehr oder weniger starke Absenkung.  

Unterstützt werden kann die intelligente Heizung durch eine automatische Rollo-Steuerung. Im Winter etwa öffnet sich die Beschattung automatisch an den Fensterfronten, die gerade von der Sonne beschienen werden. Im Sommer werden eben diese Fenster selbsttätig verschattet. Auch die Beleuchtung kann auf die Anwesenheit der Bewohner reagieren. In Durchgangsräumen etwa wird sie von Bewegungsmeldern aktiviert und nach kurzer Zeit – wenn keine Bewegung mehr registriert wird –  wieder abgeschaltet. In Wohnräumen lässt sich das Licht auch für unterschiedliche Situationen programmieren, z.B. dimmen und farblich anpassen.

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Frische Luft ist ein entscheidender Faktor für die Behaglichkeit in einem Raum. Um einen ausreichenden Luftwechsel zu erreichen, müsste eigentlich alle zwei Stunden für fünf bis zehn Minuten gelüftet werden. In der Praxis ist dies häufig nur schwer umsetzbar – sei es, weil man nicht zuhause ist, nicht daran denkt zu lüften oder befürchtet, dass in der Pollenflugzeit Allergieerreger ins Haus gelangen. Hier kann eine automatische Lüftungsanlage helfen.

Bei einer kontrollierten Wohnraumlüftung, die genau auf das Raumvolumen abgestimmt ist, wird für ein optimales Raumklima gesorgt, indem verbrauchte Luft automatisch nach draußen und frische Luft nach innen geführt wird.

Bei Wohnraumlüftungen unterscheidet man zwischen zentralen und dezentralen Systemen. Zentrale Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung saugen die verbrauchte Luft in geruchs-und feuchtebelasteten Räumen wie Küche, Bad und WC ab. Die Frischluft wird über einen Wärmetauscher vortemperiert und dem Wohn- und Schlafbereichen zugeführt.

Spezielle Micro-Filter sorgen außerdem dafür, dass Pollen und Feinstäube nicht ins Haus gelangen – für Allergiker eine große Entlastung. Die Anlage sollte einmal pro Jahr von Fachpersonal gereinigt und gewartet werde, dadurch sind sie hygienisch absolut unbedenklich.

Auch diejenigen die lieber über ein geöffnetes Fenster lüftet, können den Komfort einer Lüftungsanlage genießen: Intelligente Systeme steuern die Fenster automatisch mit Hilfe von Luft-, Wind- und Regenfühlern und schließen diese bei Bedarf rechtzeitig.

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Besonders für Allergiker ist es wichtig, dass ein Haus keine gesundheitsschädlichen Stoffe ausdünstet. Aber auch Nicht-Allergiker legen zunehmend Wert auf ein unbelastetes Wohnumfeld. Die Holzfertigbauweise ist hierfür ideal geeignet und genügt selbst den höchsten Qualitätsansprüchen.  

Seit Jahren beschäftigt sich die Forschung intensiv mit den Zusammenhängen von Umweltbedingungen und Gesundheit in Häusern und Wohnungen. Wer heute baut, sollte daher auf die Verwendung von natürlichen und gesundheitsfördernden Materialien bestehen.

Ganz entscheidend sind dabei Materialien wie Boden- und Wandbeläge sowie Möbel und Wohntextilien, die direkten Kontakt mit der Raumluft haben.  

Natürliche Bodenbeläge erfüllen die hohen Anforderungen an Langlebigkeit, Trittschall und Pflegeleichtigkeit. Ein Holzboden hat zudem sehr gute Dämmeigenschaften und wirkt feuchtigkeitsregulierend. Holz lädt sich außerdem nicht statisch auf und zieht keinen Staub an. Aber auch Böden aus Kork und Linoleum schaffen eine angenehme Fußwärme, sind trittschalldämmend und hygienisch. Linoleum besteht aus natürlichen Materialien, wird mit emissionsfreien Acrylatbeschichtungen, Wachs und Öl bearbeitet. Das Naturprodukt Kork ist je nach Zusatzstoffen gesundheitlich unbedenklich und wirkt sich geölt sogar positiv auf das Raumklima aus. Bei Wandbelägen sollte man sich vorab vor allem bei der Verwendung von Farben und Lacken über die Inhaltsstoffe informieren. Denn organische Lösemittel belasten als flüchtige organische Verbindungen (VOC) nicht nur die Umwelt, sondern auch die Gesundheit. Wasserlösliche Produkte ohne organische Lösemittel sind hier risikoärmer.

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Unser Leben wird immer „smarter“, unser Zuhause immer vernetzter. Das Handy weckt uns morgens mit unserer Lieblingsmusik, die Fensterläden gehen automatisch hoch und die Kaffeemaschine brüht den frischen Kaffee ferngesteuert. Smartphones sind allgegenwärtig und die meisten Menschen sind inzwischen mobil im Internet. Die fortschreitende Elektrifizierung und die Nutzung von Funkwellen erleichtern unsern Alltag, haben aber auch ihre Schattenseiten. Elektrosmog kann man zwar nicht sehen, er belaste aber dennoch unsere Umwelt. Elektrogeräte im Wohnbereich gehören in der Regel einem niederfrequenten Spektrum an. Dazu gehören die Emissionen von Elektroinstallation sowie der meisten Elektrogeräte. Sie erzeugen elektrische und magnetische Wechselfelder. Anders ist es bei Handys, Schnurlostelefonen, Babyphones und WLAN-Sendern, die eine Verbindung zum Internet herstellen. Diese sind dem Hochfrequenzbereich zuzuordnen. Auch außerhalb der eigenen vier Wände steigt die Strahlenbelastung, denn alle Funksignale für Mobiltelefone oder mobiles Internet laufen über Sendemasten, die vor allem in dicht besiedelten Gebieten häufig sind. Die Sendemasten emittieren hochfrequente Strahlung. Ob und wenn ja wie schädlich dieser Mix aus elektromagnetischen Feldern ist, darüber streiten sich Experten seit vielen Jahren. Aber es gibt Vorsorgemaßnahmen, um die Strahlungsbelastung möglichst gering zu halten. Beim Neubau sollte man das geplante Gebäude auf dem Grundstück so weit weg wie möglich von der Strahlungsquelle platzieren. Jeder Meter Abstand bringt eine deutliche Reduktion. Wenn das nicht geht, gibt es Möglichkeiten, den Innenausbau anzupassen. Man kann Beispielsweise eine sogenannte geschirmte Elektroinstallation ausführen, die elektrische Felder durch speziell abgeschirmte Installationsmaterialien fast vollständig eliminiert. Auch spezielle Putz- und Hohlwanddosen schirmen durch ihre Metallbeschichtung wirkungsvoll elektrische Wechselfelder ab. Manche Baubiologen empfehlen darüber hinaus, eine Grundabschirmung gegen Hochfrequenz in der Gebäudehülle einzubauen, zum Beispiel durch bestimmte Abschirmfarben, -putze, -vliese oder –platten.

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