Hereinspaziert!
   Kolumne  •    26.09.2022


Vor kurzem fand nach zweijähriger Pause endlich wieder der „Tag der Musterhäuser“ statt, an dem Musterhausausstellungen in ganz Deutschland zu einem kostenlosen Besuch einladen. Das hast du als angehende(r) und bestens informierte(r) Fertighaus-Bauherr bzw. -Bauherrin sicher mitbekommen, und vielleicht hast du ja auch eine der Ausstellungen besucht…???? Aus aktuellem Anlass möchte ich trotzdem einmal ganz speziell auf das ziemlich einzigartige „Konzept Musterhaus“ eingehen und dir ein paar Tipps zu deinem Besuch bei uns geben.

Nur im Fertigbau hast du als Bauinteressent:in die Möglichkeit, Musterhäuser in Originalgröße unter die Lupe zu nehmen. Das heißt, du musst dir nicht anhand von Plänen oder Animationen vorstellen, wie das Haus einmal aussehen könnte (und mal ehrlich: welcher „Normalverbraucher“ hat schon die nötige Vorstellungskraft einen zweidimensionalen Plan in 3-D  umsetzen zu können?). Du kannst in ein komplett möbliertes, technisch ausgestattetes und dekoriertes Haus spazieren und die Räume, Materialien und das spätere Wohngefühl auf dich wirken lassen. In unseren Ausstellungen in Stuttgart, Frankfurt und München stehen insgesamt über 170 Musterhäuser – es gibt also einiges zu schauen!

 

Egal welche unserer Ausstellungen du besuchen willst, dir wird sehr schnell die große architektonische Vielfalt der Musterhäuser auffallen. Sei es ein Einfamilienhaus mit Klinkerfassade, eine extravagante Stadtvilla oder das modern interpretierte Landhaus mit viel Holz, bei uns gibt es für jeden etwas. Um einen guten Überblick zu bekommen und die vielen Häuser und Baustile gut vergleichen zu können, solltest du als Erstbesucher unter anderem auf folgende Dinge achten.

Der erste Besuch

Allem voran steht natürlich dein persönlicher Geschmack. Aber auch Dinge wie Raumproportionen, Raumgefühl und die Wohnatmosphäre in einem Musterhaus helfen dir beim Vergleich. Du solltest beispielsweise auch auf die Höhe des Kniestocks im Dachgeschoss achten. Der wirkt sich nämlich darauf aus, wie gut oder schlecht du Möbel dort aufstellen kannst. Ebenso nennenswert ist, wie viel Tageslicht ins Musterhaus fällt. Wenn du die Häuser an einem sehr kalten Wintertag oder sehr heißen Sommerstag besuchst, kannst du außerdem verstärkt auf das Empfinden des Raumklimas achten.

Was die Grundrissplanung angeht, solltest du dich grundsätzlich fragen, was für euren Familienalltag am besten passt, zum Beispiel: Wie viele Schlaf- -bzw. Kinderzimmer braucht ihr? Habt ihr oft Gäste, die gerne über Nacht bleiben – dann wäre ein zusätzliches Zimmer von Vorteil. Möchtet ihr einen offen gestalteten Wohn-/ Essbereich und wieviel Stauraum muss eingeplant werden? Grundsätzlich hilfreich ist es, wenn du dir während des Ausstellungsbesuchs Dinge notierst, die dir besonders gut gefallen haben, damit du dich auch Tage nach dem Besuch noch daran erinnern kannst. In unseren Ausstellungen gibt es praktischerweise genau dafür den kostenlosen Ausstellungskatalog bzw. -begleiter mit Abbildungen und Kurzbeschreibungen aller Musterhäuser und Raum für Notizen. Außerdem kannst du zu jedem Haus ein bis drei Sterne vergeben und so schon während deines Besuchs ein Ranking erstellen. So findest du eventuell die Hersteller, die du dir genauer ansehen solltest.  ????

Grundsätzlich gilt übrigens in allen Musterhäusern das Motto: Immer hereinspaziert! Ohne Klingeln oder Anklopfen, die Häuser stehen dir offen und die Berater der jeweiligen Hersteller helfen dir gerne in allen möglichen Bereichen des Bauens weiter und beantworten deine Fragen.

Deine Kerstin Kuhn (kek),

Marketing Eigenheim & Garten