kek „undercover“
   Kolumne  •    10.01.2017


Ab und zu ist es wirklich spannend, die Familie an den Arbeitsplatz mitzunehmen. Nicht nur, um als stolze Mama den Nachwuchs vorzuführen und das obligatorische „Wow, ist der aber groooooß geworden“ einzusammeln, sondern auch, um aus objektiveren und „unverbrauchten“ Blickwinkeln auf die eigene Arbeit schauen zu können.

Deshalb habe ich unser „Volksfest“ in Fellbach im letzten September genutzt, um mit Mann und Kind die Ausstellung mal ganz neu zu erkunden (daher auch das Dirndl als „Arbeitskleidung“) und neue Eindrücke abseits der eigenen Betriebsblindheit zu sammeln: „kek ermittelt“ vor „kek berichtet“ ;-)

Mir selbst erscheint das Prinzip „Musterhaus“ ja nach den vielen Jahren im Marketing ganz selbstverständlich. Und natürlich weiß auch mein Mann schon lange, dass in den Häusern niemand wohnt, aber trotzdem tauchte auf dem Rundgang die eine oder andere Frage auf, bei der ich dachte: es ist doch gut, dass die Besucher in jedem Haus von echten Fachleuten beraten werden, vor allem, wenn es um spezielle Themen wie den Bereich „Energie“ geht. Zwar konnte auch ich viele Fragen beantworten, zum Beispiel, ob alle ausgestellten Häuser Effizienzhäuser 55 oder besser sind (nein, nicht alle, der Effizienzstandard ist aber bei einer Neuplanung in der Regel machbar). Und ich konnte meinem Sohn auch erklären, warum man die Toiletten in den meisten Musterhäusern nicht benutzen kann – weil sie oft nicht angeschlossen sind. Aber bei „Woran erkenne ich denn - wenn überhaupt - ein Plus-Energie-Haus?“ wurde es schon schwieriger…

Und natürlich hat die Ausstellung auch bei meiner Familie besondere „Begehrlichkeiten“ geweckt, wie zum Beispiel der kleine, aber feine Schwimmteich oder das liebevoll geschneiderte Ritterburgen-Bett mit Schlafempore. Tja, was man nicht alles machen könnte… (Chef: Gehaltserhöhung bitte! ;-) ;-)). Zu meiner großen Freude fiel das Fazit meiner beiden „Ausstellungsprüfer“ am Ende des Besuchs - wie erhofft - sehr positiv aus!

Veranstaltungs-Ausblick

Neben meinem "Testlauf" gibt es natürlich auch noch „geschäftliche“ Meldungen, die ich loswerden muss: In der letzten Ausgabe bereits angekündigt, jetzt steht der Termin für unsere nächste „Nacht der Musterhäuser“ fest. Freitag, der 3. Februar 2017. Wer es noch nie erlebt hat – unbedingt hingehen (wer schon mal dort war, natürlich auch)! An diesem Abend sind unsere Ausstellungen in Fellbach und Bad Vilbel von 18 – 22 Uhr geöffnet, die Musterhäuser sind stimmungsvoll erleuchtet, es gibt Glühwein zur Begrüßung und in den Häusern selbst kann man sich durch das eine oder andere kleine „Buffet“ futtern. Was die „Nacht der Musterhäuser“ so einzigartig macht, hat eine Besucherin im letzten Jahr sehr treffend formuliert: „Ich hab in jedem Haus das Gefühl, ich bin verbotenerweise in eine Stehparty geplatzt! Eigentlich müsste ich sofort wieder gehen, aber seltsamerweise darf ich trotzdem mitfeiern…Das ist toll!“ Im Bauzentrum Poing findet das winterliche Fensterln übrigens schon am 20. Januar 2017 im Rahmen der Münchner „Langen Nacht der Architektur“ statt, von 17 – 22 Uhr. Nähere Infos dazu gibt es unter www.bauzentrum-poing.de.

Ihre Kerstin Kuhn (kek),

Marketing Eigenheim & Garten

 

 




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