Home, sweet home…trendy oder oldschool?
   Kolumne  •    15.10.2019


Jedes Jahr dasselbe Spiel: kaum hat sich der Sommer verabschiedet und der Herbst naht mit kalten und regnerisch-trüben Schritten, bekommen die Menschen allerorts gruselig schlechte Laune, die sich bis zur waschechten Novemberdepression auswachsen kann… Dabei gibt es so einfache Mittel, es sich auch an ungemütlichen Tagen schön zu machen.

Ich persönlich schwöre zum Beispiel auf Kerzen, Kuscheldecke(n), Kinderpunsch nach Mama-Spezialmischung, das mittlerweile heißgeliebte Netflix-Kaminfeuer (in 4K!) in Dauerschleife J, und ein gutes Buch. Tolle Alternative dazu, vor allem am Wochenende, ist der Biathlon-Weltcup im Fernsehen!!  

Dieses „Sich-zu-Hause-Einigeln“  war in den letzten Jahren ein Riesenthema und hat viele soziologisch-wissenschaftlich geprägte Trendwörter hervorgebracht: da wären zum Beispiel das „Cocooning“ bzw. „Homing“ oder skandinavisch eingedeutscht „Hygge“. Besonders schön finde ich das JOMO: die Abkürzung für „The Joy Of Missing Out“ (die Freude am Verpassen), die beschreibt, dass immer mehr Menschen jeglichen Alters es “riskieren”, ein tolles Event zu verpassen, um stattdessen die Zeit beschaulich zu Hause zu verbringen. Mein absolutes Highlight aber sind so genannte Social Cocooning Events, wie zum Beispiel „Slow Reading Clubs“, bei denen sich Gleichgesinnte in Cafés treffen, um gemeinsam zu lesen. Ich will niemandem zu nahe treten, aber das verstehe ich nicht… liegt vielleicht am zunehmenden Alter, aber ok. Dann bin ich eben „oldschool“.

Cocooning-Inspirationen in unseren Musterhäusern

Slow Reading Clubs gibt es ins unseren Ausstellungen zwar nicht, aber man kann sich viele Inspirationen holen. Zum Beispiel, wie man sich zu Hause eine gemütliche Leseecke einrichtet: auf einer großen zur Sitzbank ausgebauten Fensterbank mit Blick nach draußen, oder im Schaukelstuhl auf einer Galerie. In der wunderschönen freistehenden Badewanne, umringt von Windlichtern und Kerzen, oder auf dem gemütlichen Sofa vor einem prasselnden Kaminfeuer – dieses Mal echt, mit Holz J.

An drei Standorten bundesweit – Fellbach bei Stuttgart, Bad Vilbel bei Frankfurt und Poing bei München – und einmal in der Schweiz findet man bei uns rund 200 Musterhäuser, die vom Keller bis zum Dach begehbar, eingerichtet und liebevoll dekoriert sind. Dort findet man Unmengen an heimischer Gemütlichkeit und tollen Details: perfekte „JOMO-Voraussetzungen“ sozusagen! Also machen Sie sich´s gemütlich zu Hause.

Ihre Kerstin Kuhn (kek),

Marketing Eigenheim & Garten